Paketzustellung in Corona-Zeiten

GLS Austria und die gesamte GLS Gruppe erfüllen weiterhin ihren Versorgungsauftrag als Teil der systemrelevanten Logistikbranche – auch in der derzeit aufgrund des Coronavirus extrem schwierigen Situation. Ein Überblick über unsere Maßnahmen.

Die aktuelle, beispiellose Situation stellt GLS vor große Herausforderungen. Wir ergreifen daher auf Grundlage der offiziellen Empfehlungen der Behörden und des Robert-Koch-Instituts alle nötigen Maßnahmen, um Ihre Pakete weiterhin zuverlässig zustellen zu können.

 

Alle Mitarbeiter, Transportpartner und Zustellfahrer wurden über die notwendigen Hygienemaßnahmen detailliert informiert und sämtliche Standorte sind mit geeigneten Desinfektionsmitteln und Einweghandtüchern ausgestattet.

„Die Gesundheit unserer Mitarbeiter, Kunden und Partner hat höchste Priorität. Daher können die Zustellfahrer die Pakete in dieser Situation auch kontaktlos zustellen.“

Klaus Schädle, Group Area Managing Director der GLS

Um jegliches Ansteckungsrisiko zu vermeiden, werden die Pakete ohne Unterschrift zugestellt. Die Zusteller geben selber den Vor- und Nachnamen des Empfängers an. Die Aufzeichnung der GPS-Daten dient als zusätzlicher Liefernachweis.

 

Geschäftsleitung richtet Taskforce ein

Die Geschäftsleitung der GLS Austria hat eine Corona-Taskforce eingerichtet, die täglich zusammenkommt, bei Bedarf auch mehrfach. Sie reagiert flexibel auf sich verändernde örtliche Gegebenheiten, wie die Sperrung von Gebieten, Straßen oder Standorten. Dauernde Analysen der Warenströme ermöglichen bei Bedarf die ersatzweise Abwicklung über alternative Standorte. Über die Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus informiert GLS täglich aktuell auf der GLS-Website.

 

Unterstützung der Versender nötig

Damit die Pakete ihr Ziel erreichen können, ist aufgrund der Schließung vieler Firmen besonders bei 2B-Lieferungen auch Ihre Unterstützung nötig. Stellen Sie möglichst proaktiv sicher, dass die Empfänger die Pakete annehmen können. Beispielsweise können kurzfristige Adressänderungen per Zusatzinformation auf dem Paket vermerkt werden, um Retouren sowie zusätzliche Belastungen und Kosten zu vermeiden.

 

Zustellung auch in Quarantäne-Gebieten

GLS beliefert weiterhin ganz Österreich und Europa. In Gebieten, die aktuell unter Quarantäne stehen, kann es dabei allerdings zu Einschränkungen kommen. Weiters entstehen gerade im Ex- und Import momentan Laufzeitverzögerungen aufgrund der Grenzkontrollen, zum Beispiel nach Ungarn, Italien und in die Schweiz.

 

Weitere Einschränkungen sind die Schließung vieler PaketShops aufgrund behördlicher Anweisungen und die automatische Retournierung unzustellbarer Pakete. In Trafiken, die PaketShop-Partner der GLS sind, und den GLS-Depots können aber weiterhin Pakete aufgegeben werden.

„Ich glaube, dass das Image der Logistik gestärkt aus dieser Krise hervorgehen kann. Die Kassiererin im Supermarkt, die viele bisher nicht einmal gegrüßt haben, wird plötzlich zurecht als eminent wichtig für das gesamte System wahrgenommen. Das könnte man ja auch auf die Zustellfahrer übertragen: Diese Menschen sind wichtig, und sie verdienen Anerkennung!“

 

Klaus Schädle, Group Area Managing Director der GLS

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