Moderner Neubau sorgt für Begeisterung

Größter Standort der Steiermark: In Kalsdorf bei Graz hat GLS Austria vor kurzem den Betrieb in einem neuen Depot aufgenommen. Mit über 70 Prozent mehr Kapazität und optimierten Arbeitsbedingungen für Mitarbeiter und Zustellfahrer reagiert GLS Austria auf die steigende Paketmenge in der Region. Die Nutzung als Drehscheibe für Ost-Europa ist bereits in Planung.

Die Steiermark gilt als das „Grüne Herz Österreichs“ und beliebtes Urlaubsziel. Zwischen Gletschern und heißen Quellen sind mehr als 60 Prozent der Bodenfläche bewaldet. Auch die Landeshauptstadt Graz trägt einen Beinamen: „GenussHauptstadt“ – denn die steirische Gastronomie kommt nicht nur bei den Einheimischen gut an.

 

Rund 16 Kilometer trennen Kalsdorf von Graz. Wirtschaftlich gehört es zu den stärksten Gemeinden des Bundeslandes. Auch verkehrstechnisch ist der Standort ideal gelegen: Die Pyhrnautobahn A9, die Südautobahn A2 und der Flughafen Graz-Thalerhof sind in unmittelbarer Umgebung. „Diese optimale Anbindung wirkt sich positiv auf die Lieferqualität für unsere Kunden aus,“ so Klaus Schädle, Group Area Managing Director.

Zwei Depots in einem

Nur acht Monate nach dem symbolischen Spatenstich im November 2018 läuft das Depot schon auf Hochtouren. Optisch besticht es sowohl von innen als auch von außen aufgrund seiner modernen Bauweise. Eine Besonderheit: Bei der Errichtung des Depots wurden das Grazer City-Depot und das GLS-Depot in Unterpremstätten zusammengeführt. „Dank des großen Einsatzes unserer Mitarbeiter verlief der Übergang komplett reibungslos“, berichtet Schädle.

 

Die Lastenräder, mit denen Pakete seit Mitte 2016 emissionsfrei an die Kunden geliefert werden, bleiben in der Grazer Innenstadt stationiert. Die Pakete werden nun gebündelt in das Zentrum transportiert und anschließend auf die Lastenräder verteilt.

Investition in Qualität und Zukunft

Das boomende Online-Shopping trägt zum stetigen Wachstum des Paketmarkts bei. Laut einer aktuellen E-Commerce-Studie des Handelsverbands Österreichs werden bereits mehr als 90 Prozent der Distanzhandelsausgaben online umgesetzt. Außerdem hat sich das Smartphone-Shopping seit 2013 vervierfacht[1].

 

„Mit dem neuen Depot haben wir ideale Bedingungen für weiteres Wachstum aufgrund der steigenden Paketmengen geschaffen“, so Schädle. Insgesamt laufen in Kalsdorf täglich ca. 29.000 Pakete über das Förderband. Dies sind rund 12.000 mehr als vorher, da GLS ein angrenzendes Depot entlastet. Weiterer Vorteil: 100 Tore für Zustellfahrzeuge ermöglichen ein schnelles Beladen für die letzte Meile.

 

Zusätzlich wird das Hub in Ansfelden entlastet, denn dank der geografischen Nähe zu Ost-Europa eignet sich Kalsdorf besonders gut als Drehscheibe für den Versand in die Slowakei, nach Kroatien und Serbien.

 


[1] „eCommerce Studie Österreich 2019“, 10. Ausgabe des Handelsverbandes und der Plattform „eCommerce & Versandhandel“, in Kooperation mit der KMU Forschung Austria

Moderne Optik – nachhaltige Ausstattung

Der Standort in Kalsdorf gehört zu den modernsten und nachhaltigsten Depots in Österreich. Eine eingebaute Wärmepumpen- und Fußbodenheizung nutzt erneuerbare Energien aus Grundwasser, Erde und Luft. Sie sorgt ganzjährlich für angenehme Temperaturen in der Sortierhalle und in den Büros, vor allem in den Wintermonaten. Ein Glasdach und große Fenster an den Wänden belichten die Halle auf natürliche Weise – das spart zusätzlich Energie. Weiters setzte GLS bei dem Bau auf wiederverwertbare Materialien wie Aluminium und Stahl. Anschlüsse für Elektroautos und eine konsequente Mülltrennung runden das umweltfreundliche Konzept ab.

 

 

Positives Feedback von Mitarbeitern und Zustellfahrern

Durch den Neubau konnten 32 neue Arbeitsplätze für die Region geschaffen werden. „Vor allem die Fußbodenheizung und die großzügig gestalteten Sozialräume für Mitarbeiter, Transportpartner und deren Zustellfahrer haben ein extrem positives Echo hervorgerufen“, resümiert Schädle.

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