Do-it-yourself im Lockdown

Für Heimwerker-Projekte gibt es viele gute Gründe. Durch Corona sind es noch mehr geworden. Denn beim „Cocooning“ wünscht man sich ein schönes Heim. Die Wände frisch streichen. Das Bad neu verfugen. Den Homeoffice-Arbeitsplatz beleuchten ... In ganz Europa stand im Frühjahr und Sommer 2020 Heimwerken auf dem Programm. Entsprechend verzeichnete die Do-it-yourself (DIY)-Branche erhebliche Umsatzzuwächse. Große Baumarktketten berichten in einigen Ländern über Steigerungsraten von über 20 Prozent. 

Da auch unverzichtbare Produkte wie Heizungs-, Elektro- und Sanitärbedarf in Baumärkten erhältlich sind, wurden sie in den meisten Ländern Europas frühzeitig als systemrelevant eingestuft und durften öffnen. GLS trägt dazu bei, dass die Regale in den Baumärkten gefüllt bleiben und liefert außerdem Online-Bestellungen an die Haushalte.

 

Zum Renovieren Online-Shoppen

 

Denn auch das Online-Geschäft hat sich bei vielen Anbietern vorübergehend mehr als verdoppelt.[1] Einer Umfrage im Auftrag der Royal Mail Group zufolge stand in Großbritannien Heimwerkerbedarf bei vielen Verbrauchern einige Monate lang ganz oben auf der Prioritätenliste. Zu den zwanzig meistbestellten Artikeln gehörten Farbe und Pinsel sowie Schleifpapier und Abdeckklebeband.[2]

 

Fast alle großen DIY-Märkte und auch zahlreiche Hersteller von Heimwerker-Bedarf betreiben Online-Shops. Viele von ihnen vertrauen bei der Zustellung paketfähiger Waren in verschiedenen Ländern Europas auf GLS, darunter Branchengrößen wie Hornbach und Leroy Merlin. Auch zum Beispiel Elektrowerkzeug-Spezialisten wie Bosch versenden mit GLS an Privathaushalte.

 

Digitale Beratung inklusive

 

In den Online-Shops finden Verbraucher auch die Beratung, die sie sonst vom Fachpersonal in den Baumärkten gewohnt sind: Video-Tutorials, ausführliche Informationen über die Produkte und ihre Anwendung, zum Teil sogar fertige Einkaufslisten für häufig durchgeführte Projekte.

 

Experten gehen davon aus, dass sich die rasante Entwicklung im DIY-Markt wieder abschwächen wird.[3] Doch noch ist die Pandemie nicht vorbei. Gemeinsam mit ihren Logistikpartnern versorgt die Branche weiterhin Verbraucher und gewerbliche Kunden – in den Märkten ebenso wie zu Hause.

 


[1]https://fediyma.com/2020/10/01/diy-stores-come-out-stronger-in-covid-19/

[2]https://www.royalmailgroup.com/en/press-centre/press-releases/royal-mail-group/lockdowns-hottest-orders/

[3]https://www.diyinternational.com/home/news/article/diy-remains-popular-in-europe/

Märkte der Möglichkeiten

Der Umsatz der europäischen DIY-Branche lag 2018 bei rund 172 Milliarden Euro.[4] Darin sind auch Umsätze aus dem Sektor DIFM (do-it-for-me) enthalten, etwa durch Einkäufe von Handwerkern. Ihr Anteil wird auf ca. 30 Prozent geschätzt.[5]

 


[4]http://www.edra-ghin.org/world-newly-published-global-home-improvement-report-2019/

[5]https://www.usp-mc.nl/nl/artikel/602/the-future-of-home-improvement-a-european-overview/

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